
Eine reizvolle Radelstrecke führt uns zur Pfarrkirche St. Père, bekannt für ihren besonders schönen Glockenturm. Nach halbstündiger Wanderung stehen wir auf der „colline inspirée“ vor der „Burg Gottes“, der mächtigen Wallfahrtsbasilika von Vézelay. Mit dieser „gewaltigen Apotheose der romanischen Kunst in Burgund“ (R. Oursel) kann sich nur Autun messen. Das Westportal gilt als kunstvollstes Werk der burgundischen Plastik. Ein besonderer Zauber geht von diesem Ort aus, wenn beim Eintritt das Licht die Kirche durchflutet. Etwa 100 Kapitelle, die biblische Geschichte erzählend, und detailreiche Tympana ziehen den Betrachter in den Bann. Unterhalb der Basilika bummeln wir in der Altstadt noch etwas durch die „Grande Rue“, bevor wir in schwungvoller Abfahrt das Tal der Cure und über Wiesen- und Waldwege Avallon erreichen, das malerisch auf einem Bergsporn über dem Tal des Cousin liegt. Wir schieben unsere Räder durch alte Gässchen mit schönen Fachwerkhäusern. In der dem Lazaruskult gewidmeten Hauptkirche hat die burgundische Spätromanik vor allem in der Portalplastik formenreich Ausdruck gefunden. Eine reizvolle Radelstrecke führt zurück zum Hotel (zweite Übernachtung). Abendessen im viel gepriesenen Hotelrestaurant.