
Auf zwei Seiten vom Meer umgeben, geprägt von Olivenhainen, Getreidefeldern und Weingärten, liegt Apulien, neben der Poebene die flachste Region Italiens. Die Murge, ein die Region durchziehendes Kalkplateau, erreicht beim Castel del Monte mit etwas mehr als 500m ihren “Höhepunkt”. Griechen, Karthager, Römer, Goten, Byzantiner, Langobarden, Sarazenen und Normannen haben hier friedlich gesiedelt und gebaut oder auch kriegerisch erobert und zerstört. Im Zenith des Mittelalters erlebte Apulien unter dem Stauferkaiser Friedrich II. seine größte Blütezeit und war zu dessen Lebzeiten zentraler Bezugspunkt abendländischer Geschichte. Reizvoll ist die vom großen Tourismus noch weitgehend verschonte herrliche Landschaft. Sie werden immer in guten Hotels wohnen, auch wenn diese oft ein gewisses Ambiente vermissen lassen. Als Folge einer forcierten Industrialisierung und der daraus folgenden Landflucht wurden die Ränder der Städte meist planlos und unschön verbaut. Falsche Industriepolitik und Überbevölkerung sind Ursache einer erdrückenden Arbeitslosigkeit. Auf einer Apulienreise werden Sie deshalb auch diese Seite des Landes erleben, gleichzeitig aber einem Teil Italiens begegnen, der weitab von Klischees Ursprüngliches und Unverfälschtes bietet. Es erwartet Sie: “Puglia dove la natura è colore” – “Apulien, wo alle Natur Farbe ist”.