
Nach Übergabe und Anpassung der Räder verlassen wir die Stadt auf ruhigen Wegen, die über die Ebene aufragenden Julischen Alpen im Blick. Hierbei durchqueren wir ein breites, meist trocken liegendes Flussbett - ein landschaftlicher Eindruck besonderer Art, wenn auch über 200 m etwas beschwerlich. Beim malerischen Faédis erreichen wir das Hügelland der Colli Orientali und damit eine der beiden bedeutenden, bereits zur Römerzeit kultivierten Weingegenden des Friaul. Am frühen Nachmittag ist Cividale erreicht, ein besonderes Stadtjuwel, 50 v.Chr. von Caesar als „Forum Julii“ gegründet und damit Namen gebend für die ganze Region. Wir sind zu Gast im „Roma“, einem angenehmen Hotel in zentraler Lage. Bei einem nachmittäglichen Rundgang zeigen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der an kulturellen Höhepunkten reichen Stadt, darunter der Tempietto Longobardo. Er ist eine Kostbarkeit mittelalterlicher Baukunst aus der Zeit der Langobarden, die aus dem Norden kommend hier vor über 1400 Jahren ihr erstes Herzogtum südlich der Alpen begründeten, bevor sie nahezu ganz Italien in Besitz nahmen. Abendessen außerhalb.