
Am Morgen gilt es einige Höhenmeter zu überwinden. Lohn der Mühe ist ein herrlicher Ausblick und eine nicht minder beeindruckende Abfahrt in den französischen Teil des Baskenlandes zu dem kleinen Ort Ascain, ein anschauliches Beispiel baskischer Architektur. Dicht beieinander liegen hier Rathaus, Fronton und Dorfkirche. Weiße Häuser, die alle einen eigenen Namen tragen, sind mit roten oder grünen Holzbalken versehen, geschmückt mit zum Trocknen aufgehängten Paprikaschoten und Blumen. Am frühen Nachmittag erreichen wir auf verschwiegenen Wegen St. Jean de Luz. Das ehemalige Fischerdorf ist für viele Franzosen der schönste Badeort Südwestfrankreichs. Die Strandpromenade lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein, und in der kleinen Fußgängerzone bieten attraktive Geschäfte Erzeugnisse des baskischen Kunsthandwerks an. Besonders sehenswert ist die Kirche Saint-Jean Baptiste, in der Ludwig XIV im Jahr 1660 Maria Theresia von Spanien heiratete. Wir wohnen im schmucken Hotel „La Devinière“, einem der besten Häuser der Stadt. Die Zimmer sind allerdings etwas klein geraten. Nur selten logieren wir im benachbarten „La Marisa“, ebenfalls ein charmantes Haus gleicher Kategorie. Zum ausgezeichneten Diner treffen wir uns im ehemaligen Lieblingsrestaurant von Maurice Ravel.