
Am Morgen erklimmen wir nach wenigen Radkilometern in anderthalb Stunden zu Fuß auf einer verkehrsarmen Straße eine Anhöhe und genießen dabei beeindruckende Ausblicke auf das Cávado-Tal. Lohn der Mühe ist die
anschließende Abfahrt in das Ave-Tal, dessen Verlauf wir bis nach Guimarães folgen. Bevor wir mit dem Zug in gut einer Stunde Porto erreichen, bleibt uns noch etwas Zeit, die „Wiege der Nation“ zu besichtigen. Die malerische Altstadt von Guimarães (UNESCO Weltkulturerbe) mit ihren stattlichen Granithäusern war die erste Hauptstadt des im 11. Jh. gegründeten Königreichs Portugal und Geburtsort des ersten Königs Alfonso Henriques. In Porto empfängt uns direkt am Praça da Ribeira am Flussufer des Duoro, inmitten der Altstadt, das Hotel „Pestana Porto“, ein Ensemble aus Gebäuden des 16. bis 18. Jahrhunderts. Es bietet sich ein schöner Blick auf das eiserne Wahrzeichen, die Bogenbrücke Ponte Dom Luis I, und das gegenüberliegende Ufer von Vila Nova de Gaia mit seinen Portweinkellereien.