
Nach kurzer Bahnfahrt besteigen wir in Flensburg unsere Räder. Bis zum späten Vormittag folgt unsere Route meist den waldreichen Ufern der Flensburger Förde, einige Kilometer neben einer vom Wochenend-Ausflugsverkehr etwas beeinträchtigten Autostraße. Vorbei an Gravenstein (Gråsten), Namenspatron der Apfelsorte, und Broacker (Broager) mit seiner mittelalterlichen Kirche, verlassen wir unvermittelt einen reizvollen Uferpfad und schieben unsere Räder wenige Minuten auf eine Anhöhe. Wir sind auf den Düppeler Schanzen, schicksalsträchtiger Boden und für die Dänen einer der wichtigsten Orte ihrer Geschichte. In der Schlacht von 1864 legten hier Deutsche und Dänen die Grundlagen für die Lösung eines mehr als 1000 Jahre andauernden Grenzlandkonflikts. Ein interessant gestaltetes Geschichtszentrum führt uns diesen für beide Nationen opferreichen Waffengang noch einmal eindringlich vor Augen. In kurzer Schussfahrt auf asphaltiertem Feldweg erreichen wir den Alsensund und das beiderseits dieser Wasserstraße gelegene Sonderburg (Sønderborg). Hier nimmt uns in einem Park nahe der Förde das „Comwell Hotel Sønderborg“ auf.