Weimar - Dresden

Weimar - Dresden in 7 Tagen [ CA ]

Eine Radreise durch wunderschöne Flusslandschaften zur Wiege deutscher Kulturgeschichte. Bedeutende Sakralbauten, wiedererstandene Altstädte, prachtvolle Stadtpalais. Romanische Straße und Wein, Elbauen und Elbsandstein. Von der Bronzezeit über die deutsche Klassik zur Klassischen Moderne. Eine Kulturreise per Rad, wie sie abwechslungsreicher kaum sein könnte.

Route

Genussradeln ohne Steigungen auf gut ausgebauten Radwegen und autofreien Nebenstraßen. Eine der einfachsten Radrouten bei Rotalis (239km).

Hotel Information

Charismatische und komfortable Hotellerie in historischen Gemäuern, am Anfang und am Ende der Reise Häuser der Luxusklasse. Eine Doppelübernachtung. Sehr ansprechende Gastronomie.

Anreiseinformationen

Flug: Es bieten sich zwei Zielflughäfen an: Dresden und Leipzig/Halle. Beide werden von allen größeren Städten Deutschlands angeflogen. Bitte beachten Sie neben Lufthansaflügen ggf. auch Billigflugangebote. Vom Flughafen Dresden sind Sie mit der Bahn in gut zwei Stunden in Weimar, von Leipzig in nur eineinhalb Stunden. Allerdings benötigen Sie nach Reiseende von Dresden zum Flughafen Leipzig/Halle nochmals gute eindreiviertel Stunden. Bahn: Mit der Bahn ist Weimar von fast allen deutschen Städten in einer halben Tagesreise zu erreichen. Dies gilt ebenso für Ihre Rückreise von Dresden, dem Endpunkt der Reise. PKW: Aus fast allen deutschen Städten ist Weimar in nur wenigen Stunden bequem zu erreichen. Für die Rückfahrt von Dresden nach Weimar benötigen Sie mit dem Zug etwas mehr als zwei Stunden. Die Wagenunterstellung ist während der Radreise gegen Gebühr in der Garage des Starthotels in Weimar möglich. Für welche Art der Hin- und Rückreise Sie sich auch entscheiden, in den „Rotalis-Reiseinformationen“, die Sie mit der Teilnahmebestätigung erhalten, finden Sie nützliche Hinweise für eine möglichst problemlose An- und Abreise. In Weimar werden Sie im Hotel „Russischer Hof“ erwartet, dem wohl besten Hotel der Stadt, in dem schon Franz Liszt und Robert Schumann verweilten. In der Innenstadt gelegen, sind Goethe- und Schillerhaus, das Bauhausmuseum und andere Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß zu erreichen. Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag (inkl. Frühstück) ist bereits im Reisepreis enthalten. Das Hotel ist auch bestens für einen Zusatzaufenthalt in Weimar vor oder nach der Radreise geeignet. Näheres finden Sie in den „Rotalis-Reiseinformationen“. Am Nachmittag zeigen wir Ihnen ab 17 Uhr (Treffen in der Hotelhalle) bei einem ausführlichen Rundgang die Hauptsehenswürdigkeiten der altehrwürdigen Residenz des Herzogtums Sachsen-Weimar.

1. Tag | Sonntag | Weimar - Naumburg | 54 km

Nach Anpassung der Räder radeln wir am Sonntagmorgen auf schönen Wegen im Tal der Ilm flussabwärts und erreichen mit Bad Sulza, begünstigt durch ein besonders mildes Mikroklima, das Thüringer Weintor. Kurz nach Verlassen dieses ehemaligen Modebades der Herzöge von Sachsen-Anhalt befinden wir uns auf der Weinstraße Saale-Unstrut. Vor unserem Tagesziel passieren wir im Sole-Kurbad Bad Kösen das „Romanische Haus“, eine der ältesten Wohnbauten der Region, und erreichen am Spätnachmittag das fast 1000jährige Naumburg. Wir besichtigen den Dom St. Peter und Paul, der zu den bedeutendsten romanischen Sakralbauten Deutschlands zählt, und spazieren durch die behutsam restaurierte Altstadt. Es erwartet uns das Hotel „Stadt Aachen“, ein angenehmes Haus in historischen Gemäuern, direkt am malerischen Marktplatz gelegen. Unser heutiges Abendessen wird von einer Auswahl bester Weine aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut begleitet, die ein ortsansässiger Winzer für uns treffen wird (Weinprobe im Reisepreis inbegriffen).

2. Tag | Montag | Naumburg - Wittenberg | 34 km

Die vormittägliche Etappe führt uns von Naumburg in das Tal der Unstrut. Unser Radweg schlängelt sich, von Reben gesäumt, beschaulich durch Weinberge und ursprüngliche Winzerdörfer flussaufwärts, bis wir bei Nebra einen bemerkenswerten Abstecher in die Frühgeschichte der Menschheit unternehmen. Die Himmelsscheibe von Nebra ist die weltweit älteste bisher bekannte konkrete Himmelsdarstellung — ein einzigartiges Zeugnis mitteleuropäischer Kulturgeschichte. Wir gehen in die „Arche Nebra“, das multimediale Besucherzentrum nahe dem Fundort der spektakulären Bronzescheibe. Anschließend vertrauen wir unsere Räder für den Rest des Tages dem Begleitfahrzeug an. In knapp zweistündiger Busfahrt überbrücken wir einen landschaftlich weniger reizvollen Abschnitt bis zur Lutherstadt Wittenberg. Dort empfängt uns das „Stadtpalais Wittenberg“, ein elegantes Haus hinter klassizistischer Fassade, mit komfortablen Zimmern und einem guten Restaurant. Doppelübernachtung.

3. Tag | Dienstag | Wittenberg - Dessau - Wittenberg | 37 km

Bei einer kurzen Radelei am Morgen durch die Altstadt Wittenbergs bekommen wir einen Vorgeschmack auf die am Nachmittag stattfindende ausführliche Besichtigung. Zunächst jedoch verlassen wir die Stadt Martin Luthers auf dem Elbe-Radweg in Richtung Dessau. Unterwegs machen wir Halt in Wörlitz und ruhen uns etwas aus in der weitläufigen Parkanlage des hiesigen Schlosses. Nicht mehr weit ist es von dort zur Bauhaus-Stadt Dessau, wo uns eine fachkundige Führung vom Bauhaus bis zu den Meistervillen diese bedeutende Architekturepoche anschaulich näher bringt. Per Bus geht es zurück nach Wittenberg und nach kurzer Pause im Hotel auf den Spuren Martin Luthers durch die wunderschöne und gut erhaltene, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stadt. Zu Abend essen wir heute in einer traditionsreichen Gaststätte in der Altstadt. Zweite Übernachtung im „Stadtpalais Wittenberg“.

4. Tag | Mittwoch | Wittenberg - Meißen | 46 km

Ein etwa einstündiger Bustransfer verkürzt etwas die heutige Etappe, die zur Gänze am Elberadweg entlang führt. Wir radeln elbaufwärts, ohne merkliche Steigungen und großenteils auf ruhigen Radwegen in den Elbauen. Zur Mittagszeit sind wir in Diesbar-Seußlitz, einer ehemaligen Jagdresidenz der Markgrafen von Meißen, heute einer der romantischsten Orte des gesamten Elberadwegs in Sachsen. Schloss mit Schlosskirche und Park wurden von George Bähr, dem Architekten der Dresdner Frauenkirche, im Barockstil umgestaltet. Bereits von weitem zieht uns die Silhouette der Porzellanstadt Meißen mit ihrem Dom und der Albrechtsburg, der „Wiege Sachsens“, in ihren Bann. Diese beiden Meisterwerke gotischer Baukunst werden wir im Rahmen eines Stadtrundgangs sehen. Am Abend erwartet uns der „Goldene Löwe“, ein bestens geführtes Haus mitten in der Altstadt, mit seinem vorzüglichen Restaurant.

5. Tag | Donnerstag | Meißen - Pirna | 42 km

Man hat Meißen nicht gesehen, ohne das „Weisse Gold“ der Stadt entdeckt zu haben. Daher begeben wir uns am Morgen zunächst in die Schauwerkstatt der weltberühmten Porzellan-Manufaktur und bestaunen die Kunstfertigkeit der dortigen Porzellanbearbeitung. Vielleicht finden Sie hier auch das eine oder andere schöne Mitbringsel. Ein Bus bringt uns von Meißen auf eine Anhöhe in der Sächsischen Schweiz zu unseren Rädern. Auf kleinen Sträßchen rollen wir durch die reizvolle Landschaft, mit nur einem etwas längeren Gegenanstieg, in Richtung Königstein wieder ins Elbtal hinab. Im Kurort Rathen lassen wir unsere Räder erneut verladen und wandern auf die Bastei, deren einzigartige Lage uns wunderschöne Ausblicke auf Elbe und Sandsteingebirge ermöglicht. Wieder per Rad erreichen wir unser Tagesziel Pirna, dessen schöne Altstadt, nicht zuletzt bekannt durch Meisterwerke Canalettos, wir am nächsten Morgen besichtigen. In einem prächtigen Renaissancebau empfängt uns das „Romantik-Hotel Deutsches Haus“ mit schönen Zimmern und einem sehr guten Restaurant in historischer Gaststube.

6. Tag | Freitag | Pirna - Dresden | 26 km

Unser letzter Radeltag führt an der Elbe entlang mitten ins Herz Dresdens. Wir unterbrechen die Etappe bei der bezaubernden Schlossanlage Pillnitz direkt an der Elbe, einem Kunstdenkmal internationalen Ranges. Beim Einradeln in die Stadt passieren wir die Loschwitzer Elbbrücke, besser bekannt als das „Blaue Wunder“ - in Sachen Brückenkonstruktion der ganze Stolz der Dresdner. Schon am frühen Nachmittag erreichen wir „Elbflorenz“. Bereits das sich von der Elbe aus bietende Panorama überzeugt davon, dass die sächsische Metropole mit Recht diesen schmückenden Beinamen trägt. Mit dem Zwinger sehen wir schon heute eines der berühmtesten Bauwerke der Stadt und lassen uns von der vollendeten Harmonie der barocken Gesamtanlage einnehmen. Wir logieren im „SAS Radisson Gewandhaus“, zum Abschluss der Reise noch einmal ein Hotel der Luxusklasse, zentral in der Dresdner Altstadt gelegen. Das Abschlussdiner findet im ausgezeichneten Hotelrestaurant statt.

7. Tag | Samstag | Dresden - | 0 km

Der Samstagvormittag ist ausschließlich der Besichtigung Dresdens gewidmet. Die malerische Lage, die Pracht seiner Bauten und Kunstschätze sowie sein kulturelles Erbe begründen den Ruhm der Sachsenmetropole. Die Faszination Dresdens ist trotz der Kriegszerstörungen ungebrochen. Zwinger, Frauenkirche und Semperoper sind nur die bekanntesten Bauwerke, die wir unter fachkundiger Führung sehen werden. Unsere Reise endet zur Mittagszeit wieder am „SAS Radisson Gewandhaus“. Mit der Bahn erreichen Sie noch am selben Tag so gut wie alle deutschen Städte. Auch sind Sie in etwas mehr als zwei Stunden wieder in Weimar, wenn Sie Ihr Auto dort abgestellt haben.